Ein Blick auf das Dashboard macht mich nachdenklich.
Seit Monaten nimmt die Zahl der Hotspot funkenden Amateur"funker" dramatisch zu. Ich würde behaupten min. 50% "funken" bereits über DV4Mini, Openspot, DV-Mega und Co.
Dabei werden mit HF sagenhafte Entfernungen von bis zu 1m auf beiden Seiten überbrückt.
Es werden nicht selten hunderte von Euro in das nötige Equipment gesteckt. LTE Router, Tablet, Chinafunke, Halterungen fürs Auto etc. pp.
Heute hörte ich wieder auf TG262 zwei OM (natürlich beide via Hotspot) die sich munter ohne Punkt und Komma über die ach so tolle Hotspottechnik austauschten, ohne dabei zu bedenken, dass sie mit ihrem ausgedehnten Gespräch deutschlandweit die Ressourcen für die richten Funker verschwenden.
Aber es ist ja so schön praktisch. Endlich werden zum "Funken" nicht mehr diese lästigen Antennen benötigt. Dabei würde es doch via Smartphone und Skype viel preiswerter und in einer erheblich besseren Qualität funktionieren.
Einfach mal drüber nachdenken…
Das mag auch vielleicht daran liegen, dass ich mit einem Hotspot meine statischen TG’s selbst bestimmen kann und nicht den Einstellungen des/der Relaisbetreiber unterliege. Warum z.B. ist TG91 „World“ dynamisch auf den meisten DL-Repeatern geschaltet. So muss ich alle 6-10min. auftasten um mithören zu können. Behelfsweise nutze ich meinen Hotspot für das Monitoring. Wird’s interessant nutze ich Euer Relais.
Mal drüber nachdenken, ob Amateurfunk nicht doch noch das Label „Völkerverbindend“ trägt.
Hallo das Problem einer statischen Schaltung wäre das permanent der ganze Betrieb ausgesendet wurde obwohl niemand eventuell zuhört.
Durch die Dynamik ist halt die größtmögliche Flexibilität gewährleistet. 73 viel Spaß beim gemeinsamen Hobby